Deutsch-Russische Beziehungen stärken


Vor allem die Stärkung der Beziehungen zwischen Deutschland und Russland war Anlass des eintägigen Besuchs des russischen Botschafters. Gemeinsam mit Herrn Karl-Georg Wellmann, MdB, verschaffte er sich einen Eindruck vom Leistungsspektrum des LSI-Russicum, das seit nahezu 40 Jahren die wichtigste Anlaufstelle in Deutschland ist, wenn es um einen schnellen und effizienten Erwerb der russischen Sprache geht.

LSI-Direktor Dr. Jochen Pleines nahm den Besuch zum Anlass, gemeinsam mit Dr. Leo Weschmann, Institutsleiter des LSI-Russicum, die Gäste aus Berlin über die Ursprünge und das Sprachenangebot am LSI zu informieren. Aktuelle und ehemalige Kursteilnehmer schilderten aus ihrer Perspektive die Notwendigkeit und die Effizienz des Sprachen-Angebots im LSI, darunter Dr. Hans-Peter Merz, Vertreter der IHK Bochum, und  ESA-Astronaut Thomas Pesquet, der im LSI-Russicum sein Russischtraining absolviert.

Sowohl Botschafter Grinin als auch der Bundestagsabgeordnete Wellmann betonten die Notwendigkeit, das Bewusstsein für die Bedeutung der russischen Sprache im europäischen Kontext zu stärken, insbesondere durch konkrete Fördermaßnahmen für Jugendliche, denen ein Zugang zur russischen Gesellschaft, Kultur und Wirtschaft erleichtert werden soll. „Besondere Bedeutung kommt dabei den zahlreichen russischstämmigen jungen Leuten zu, deren sprachliches Potential häufig unterschätzt und vernachlässigt wird.“, so Dr. Jochen Pleines. Die Gesprächspartner vereinbarten, dass sich das LSI an der Planung zur Förderung der sprachenpolitischen Situation des Russischen beteiligen werde.

v.l.n.r.: Dr. Leo Weschmann (LSI), Karl-Georg Wellmann, MdB, Thomas Pesquet (ESA), Dr. Jochen Pleines (LSI), Mitarbeiter Russ. Botschaft Berlin, S.E. Wladimir M. Grinin, Botschafter der Russsischen Föderation. Foto: K. Pyc (LSI)